
News vom 15.02.
Top-Favorit Jubb krönt sich durch Finalsieg gegen Möller mit dem Titel der TennisBase Open 2026
Ein Einzel-Finale mit deutscher Beteiligung bildete den Schlussakt der zehnten Ausgabe der TennisBase Open in Oberhaching. Dort jedoch musste sich der Hamburger Marvin Möller, der 2022 beim ITF-Weltranglistenturnier der Kategorie M15 triumphieren konnte, dem topgesetzten Briten Paul Jubb im Bundesstützpunk und Landesleistungszentrum des Bayerischen Tennis-Verbands in zwei glatten Sätzen geschlagen geben.
Als ehemaliger Turniersieger und Finalist vom Vorjahr lockte der Hamburger Marvin Möller (ATP-Nr. 446) auch für das diesjährige Endspiel der TennisBase Open wieder zahlreiche Zuschauer an. Zudem stand der 27-Jährige mit dem topgesetzten Briten Paul Jubb (ATP-Nr. 356) vor der nominell schwierigsten Aufgabe des Turniers.
Beide Spieler fanden gleich vom Start weg ihren Rhythmus bei eigenem Service und legten jeweils zwei souveräne Aufschlagspiele auf den Platz. Im weiteren Verlauf steigerte der 26-jährige Jubb auch die Qualität beim Return und konnte seinem an Position 3 geführten Gegner zweimal in Folge den Aufschlag abnehmen. Zudem ließ die ehemalige Nr. 180 der Welt im gesamten Satz keine einzige Break-Möglichkeit zu und servierte dadurch den ersten Durchgang souverän nachhause.
Auch im zweiten Satz hatte Jubb die Zügel weiterhin in der Hand und gestattete dort seinem Gegner keinen einzigen Spielgewinn. Mit einem Aufschlag-Winner besiegelte der in York geborene Jubb den finalen 6:2, 6:0-Erfolg nach 49 Minuten, der ihm neben seinem Challenger-Titel in Santa Cruz aus dem Jahre 2022 seinen 13. Titel auf der ITF-World-Tennis-Tour bescherte. Mit den 15 Punkten als Turniersieger verbessert er sich um knapp 30 Plätze in der ATP-Weltrangliste auf eine Position um 325.
Nach dem Match kommentierte der überglückliche Turniersieger: „Ich habe mich auch heute wieder großartig auf dem Platz gefühlt und damit nach meinem hartumkämpften Viertelfinal-Sieg gegen Niels McDonald die richtige Antwort mit starken Vorstellungen im gestrigen Halbfinale und im heutigen Endspiel gegeben. Es ist natürlich immer mein Ziel, bei einem Turnier möglichst bis zum Ende drinzubleiben, aber im Tennis läuft es halt nicht immer so, wie man sich das wünscht. Umso mehr freue ich mich, dass es diesmal so gut geklappt hat und ich als topgesetzter Spieler meine Mission hier erfolgreich erfüllen konnte. Ich konnte die Turnierwoche hier in Oberhaching richtig genießen, denn das Turnier ist für diese Kategorie absolut top organisiert und man findet hier wirklich alles vor, was man als Spieler für ein erfolgreiches Abschneiden benötigt.“
Positives Turnier-Fazit
Bei der Siegerehrung durfte der stellvertretende Turnierdirektor Yannick Paul vom ausrichtenden Bayerischen Tennis-Verband nach den in der Vorwoche durchgeführten Dunlop Bavarian Junior Winter Championships auf insgesamt zwei erfolgreiche Turnierwochen in der TennisBase Oberhaching zurückblicken. Neben den Partnern des BTV und dem Organisationsteam bedankte er sich bei den zahlreichen Zuschauern, die dem Finale einen würdigen Rahmen bereiten konnten.

News vom 14.02.
Möller zieht bei den TennisBase Open kampflos ins Endspiel gegen Top-Favorit Jubb ein
Am Samstag standen bei den mit 15.000 US-Dollar dotierten TennisBase Open in Oberhaching die Halbfinals im Einzel und das Endspiel im Doppel auf dem Programm. Nachdem der Hamburger Marvin Möller aufgrund der verletzungsbedingten Absage des Italieners Stefano Napolitano kampflos ins Finale des ITF-Weltranglistenturniers der Kategorie M15 vorrücken konnte, siegte der topgesetzte Brite Paul Jubb glatt gegen den eidgenössischen Davis-Cup-Debütanten Mika Brunold.
Napolitano muss gegen Möller wegen Schulterverletzung passen
Ein maximal entspannter Halbfinaltag stand heute für den an Nr. 3 gesetzten Hamburger Marvin Möller (ATP-Nr. 446) auf dem Programm. Nachdem sich der 27-Jährige in Vorbereitung auf sein Match eingeschlagen hatte, ereilte ihn die Nachricht, dass sein auf Position 2 geführter Gegner Stefano Napolitano (ATP-Nr. 436) aus Italien die Halbfinal-Begegnung aufgrund einer Verletzung an der rechten Schulter absagen musste. Somit wird der Turniersieger von 2022 und Finalist aus dem Vorjahr am morgigen Sonntag sein drittes Einzel-Finale bei den TennisBase Open bestreiten.
Jubb lässt Brunold keine Chance
Seiner Favoritenrolle mehr als gerecht wurde heute der topgesetzte Paul Jubb (ATP-Nr. 356). In seiner Halbfinal-Begegnung gegen den Schweizer Mika Brunold (ATP-Nr. 459), der am vergangenen Wochenende ein erfolgreiches Debüt im eidgenössischen Davis-Cup-Team feiern durfte, war der 26-jährige Jubb von Beginn an bemüht, die Bälle extrem früh zu nehmen und seinen 21-jährigen Gegner dadurch nicht zu seinem druckvollen Spiel kommen zu lassen. Auch nach dem Gewinn der ersten drei Spiele zeigte der Brite bei eigenem Service keine Schwäche, überließ seinem Gegner keine einzige Break-Chance und servierte den ersten Durchgang souverän nach Hause.
Auch im zweiten Satz dominierte Jubb von Beginn an und legte eine schnelle 4:0-Führung auf den Platz. Zwar konnte der an Position 4 gelistete Brunold, der 2022 an Ort und Stelle den Titel bei den Dunlop Bavarian Junior Winter Championships einfahren konnte, in seiner besten Phase mit einigen spektakulären Gewinnschlägen den dritten Aufschlagverlust in Folge verhindern. Dennoch gab sich Jubb bei eigenem Service weiterhin keine Blöße und besiegelte bei seinem ersten Matchball den hochverdienten 6:3, 6:2-Erfolg nach 79 Minuten. Somit sieht sich der ehemalige Weltranglisten-180. im Endspiel Marvin Möller gegenüber, der morgen seinen zweiten Titelgewinn in Oberhaching anstrebt.
Reisach/Masur verpassen Doppel-Triumph
Einer schweren Aufgabe sah sich das ungesetzte DTB-Duo mit dem Plattlinger Vincent Reisach und TennisBase Profi Daniel Masur im Doppel-Finale mit der an Nr. 4 gelisteten Paarung Stepan Pecak/Denis Petak gegenüber. Das tschechische Doppel zeigte sich von Beginn an gut eingespielt und erarbeitete sich beim ersten Aufschlagspiel des BTV-Youngsters Reisach drei laufende Breakbälle, konnte diese aber erst einmal nicht nutzen. Beim Stand von 4:5 aus Sicht von Masur/Reisach, nachdem die Lokalmatadoren unmittelbar davor eine Break-Chance und den folgenden Entscheidungspunkt nicht nutzen konnten, war es diesmal der 31-jährige Masur, der um sein Aufschlagspiel kämpfen musste. Zwar wehrte das DTB-Duo zwei laufende Break-Möglichkeiten ab, musste aber diesmal den Deciding-Point zum Verlust des ersten Durchgangs abgeben.
Umgekehrt gestaltete sich das Bild im zweiten Durchgang. Nachdem Masur früh bei seinem Aufschlagspiel noch erfolgreich nachfassen konnte, war es anschließend Reisach, der sein Service vorentscheidend zum 2:4 abgeben musste. Die tschechische Paarung dagegen gab sich im gesamten Durchgang bei eigenem Service keine Blöße und besiegelte mit ihrem ersten Matchball den finalen 6:4, 6:3-Erfolg zum Gewinn des Doppel-Titels.
Ausblick
Abgeschlossen werden die TennisBase Open 2026 am Sonntag mit dem Endspiel im Einzel, in dem der ehemalige Turniersieger Marvin Möller aus Hamburg den topgesetzten Briten Paul Jubb fordert. Spielbeginn im Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum des BTV in Oberhaching ist um 13 Uhr.

News vom 12.02.
Masur und Möller fixieren bei den TennisBase Open Viertelfinalduell der Ex-Champions
Am Donnerstag wurden bei den mit 15.000 US-Dollar dotierten TennisBase Open in Oberhaching die Achtelfinals im Einzel und die Viertelfinal-Partien im Doppel ausgetragen. Dabei schaffte neben den beiden ehemaligen Turniersiegern Daniel Masur und Marvin Möller, die sich im direkten Duell gegenüberstehen werden, auch der French-Open-Juniorensieger Niels McDonald den Sprung ins Viertelfinale des ITF-Weltranglistenturniers der Kategorie M15.
Masur dreht DTB-Duell gegen Majdandzic
In einer rein deutschen Auseinandersetzung forderte Marc Majdandzic aus Bad Oyenhausen zum Auftakt des heutigen Spieltags auf Show-Court 1 den TennisBase-Profi Daniel Masur. Nach einem beeindruckenden Aufschlagspiel agierte der 21-jährige Majdandzic auch im weiteren Verlauf druckvoll und zeigte sich auch bei den Aufschlagspielen seines 31-jährigen Gegners präsent. Nachdem der ehemalige French-Open-Juniorenteilnehmer beim Stand von 3:2 das entscheidende Break einfahren konnte, musste er nur in seinem letzten Aufschlagspiel zwei Break-Möglichkeiten abwehren, ehe er mit seinen temporeichen Schlägen den Gewinn des ersten Durchgangs eintüten konnte.
Nach dem Satzverlust demonstrierte Masur, der 2023 den Turniersieg in Oberhaching erringen konnte, seine ganze Erfahrung, variierte das Spiel mit zahlreichen Tempowechseln und konnte ohne Spielverlust den Satzgleichstand herstellen. Auch im Entscheidungs-Durchgang streute der Bückeburger immer wieder geschickte Slice-Bälle ein und war bis zum Matchende nicht mehr zu stoppen. Mit einem weiteren Break zum Abschluss besiegelte der Deutsche Davis-Cup-Spieler mit seinem ersten Matchball den 3:6, 6:0, 6:2-Erfolg nach 1:41 Stunden.
Im Anschluss an die Begegnung kommentierte die Nr. 7 des Turniers: „Im ersten Satz hat mein Gegner sensationell aufgeschlagen und auch in den langen Ballwechseln stark gespielt. Zudem ist er auch in den ein bis zwei Momenten, wo es wieder in meine Richtung hätte gehen können, stabil geblieben, weshalb er den Gewinn des ersten Durchgangs auch verdient hatte. Zum Glück konnte er das Level nicht mehr ganz so halten und ich habe weiter geduldig auf meine Chancen gewartet. So hat sich das Spiel dann etwas gedreht und zu einem wesentlich deutlicheren Ergebnis in meine Richtung geführt, als der Spielverlauf in den Sätzen zwei und drei hergegeben hat. Auch wenn ich heute einen Satz abgeben musste, habe ich mich von Beginn an besser auf dem Platz gefühlt als in meiner Auftakt-Begegnung und sehe deshalb auch eine deutliche Leistungssteigerung.“
Möller fixiert Duell der Ex-Champions gegen Masur
Einen ungefährdeten Sieg mit kleinem Schönheitsfehler konnte der Hamburger Marvin Möller einfahren, der 2022 in Oberhaching den Siegerpokal in die Höhe recken durfte. Gegen den syrischen Davis-Cup-Spieler Hazem Naw, der seit einigen Jahren in Köln lebt, startete der 27-Jährige furios, sicherte sich die ersten drei Spiele und ließ bis zum Satzende bei eigenem Service nichts anbrennen. Mit einem weiteren Break zum Abschluss sicherte er sich den deutlichen Gewinn des ersten Durchgangs.
Im zweiten Durchgang erhöhte der 26-jährige Naw das Risiko und konnte seinem Gegner in der Satzmitte erstmals den Aufschlag abnehmen. Dennoch blieb der an Nr. 3 gesetzte Möller mit seinem variablen Konterspiel weiterhin der Chef im Ring und fixierte mit einem Endspurt in Form von vier in Folge gewonnener Spiele den 6:2, 6:3-Endstand nach 80 Minuten. Somit steht für Möller im Viertelfinale das Duell der ehemaligen Turniersieger gegen Masur auf dem Programm.
McDonald schafft erneut den Turnaround
Nach seinem Comeback-Erfolg in der Auftaktrunde gegen den Briten James Story benötigte der Schweriner Niels McDonald auch in seiner Achtelfinal-Partie gegen den Polen Karol Filar etwas Anlaufzeit, um sein erfolgreiches Tennis abzurufen. Von Beginn an servierte der 27-jährige Filar stark, verteilte die Bälle mit seinen geradlinigen Schlägen effektiv und sicherte sich das erste Break der Partie, das er zum Satzgewinn ummünzen konnte.
Im weiteren Verlauf fand der 18-jährige McDonald immer mehr Zutrauen in sein Spiel und packte in der Endphase des zweiten Durchgangs mit drei Spielgewinnen en Suite konsequent zum Satzgleichstand zu. Nachdem der polnische Routinier das Geschehen im Entscheidungsdurchgang noch bis zur Satzmitte offenhalten konnte, übernahm der DTB-Youngster immer mehr das Ruder und konnte seinem Gegner zweimal in Folge das Service zum finalen 3:6, 6:3, 6:3-Erfolg nach 1:44 Stunden abnehmen. Im Viertelfinale fordert der Junioren-French-Open-Sieger den topgesetzten Briten Paul Jubb.
Rehberg unterliegt Qualifikant Demin nach hochklassigem Thriller
Einen knapp dreistündigen Thriller bekamen die auch heute zahlreich erschienenen Zuschauer im letzten Einzel des Tages zwischen Lokalmatador Max Rehberg und dem Qualifikanten Yaroslav Demin geboten. Dabei agierte der 20-jährige Demin furchtlos und setzte dem TennisBase-Profi mit seinen glatten und temporeichen Schlägen von Beginn an zu. Dennoch konnte der 22-jährige Rehberg das Tempo mitgehen und das Geschehen offenhalten. Beim Stand von 5:5 packte Demin aber konsequent zu, schnappte sich das Aufschlagspiel seines Gegners und servierte anschließend den ersten Satz nachhause.
Dennoch steckte Rehberg nie auf, nahm seinem Gegner den Aufschlag in der Satzmitte ab und transportierte dieses zum Satzgleichstand. Im dritten Satz schien der Landshamer bereits auf der Verliererspur, als er nach einem frühen Break bereits mit 1:4 im Hintertreffen lag und drei Möglichkeiten seines Gegners zur Doppel-Breakführung abwehren musste. Dennoch schaffte er die erneute Rückkehr und vertagte die Entscheidung in den Tiebreak. Auch dort agierten beide Protagonisten auf höchstem Level, ehe Demin das Momentum zum finalen 7:5, 3:6, 7:6 (5)-Erfolg auf seiner Seite hatte.
BTV-Teenager Reisach wird von Malige gestoppt
Nach seinem furiosen Triumph gegen den ehemaligen Turniersieger Michael Agwi aus Irland sah sich der Plattlinger Vincent Reisach dem an Nr. 6 gelisteten Mae Malige gegenüber. Von Beginn an demonstrierte der wieselflinke Franzose seine Laufstärke und fand mit seinem Konterspiel gute Lösungen gegen das druckvolle Offensivspiel von Reisach, weshalb der BTV-Teenager zweimal sein Service zum deutlichen Satzverlust abgeben musste.
Im zweiten Satz konnte der 16-jährige Reisach seine Fehlerquote deutlich verringern und kam nun öfter mit seinen aggressiven Schlägen zum Erfolg. Als der Junioren-Davis-Cup-Spieler mit einem frühen Break zur Wende ansetzte, musste er im Anschluss ebenfalls sein Aufschlagspiel abgeben, konnte aber den weiteren Verlauf absolut offenhalten. Beim Stand von 6:5 konnte der 19-jährige Malige das Momentum erneut auf seine Seite ziehen und besiegelte mit seinem ersten Matchball den 6:2, 7:5-Erfolg nach 88 Minuten.
Ausblick
Fortgesetzt werden die TennisBase Open 2026 am Freitag mit den Viertelfinal-Partien im Einzel und den Halbfinals im Doppel. Den Auftakt auf dem Show-Court 1 macht das DTB-interne Duell der ehemaligen Turniersieger zwischen Daniel Masur und Marvin Möller.
Im dritten und letzten Einzel des Tages fordert der French-Open-Juniorensieger Niels McDonald den topgesetzten Briten Paul Jubb. Spielbeginn im Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum des BTV in Oberhaching ist um 12 Uhr.

News vom 11.02.
BTV-Teenager Reisach kegelt bei den TennisBase Open Ex-Champion Agwi raus
Am Mittwoch wurden bei den mit 15.000 US-Dollar dotierten TennisBase Open in Oberhaching die restlichen Erstrunden-Matches im Einzel und Doppel ausgetragen. Neben dem Plattlinger Vincent Reisach, der den ehemaligen Turniersieger Michael Agwi besiegen konnte, und dem Landshamer Max Rehberg, der im DTB-internen Duell gegen Max Schönhaus triumphierte, schafften heute aus deutscher Sicht auch TennisBase-Profi Daniel Masur und Marc Majdandzic aus Bad Oyenhausen den Sprung ins Achtelfinale des ITF-Weltranglistenturniers der Kategorie M15.
Große Spannung machte sich beim zahlreich erschienenen Publikum auf dem Show-Court Nr. 1 breit, wie sich der Plattlinger Vincent Reisach gegen Michael Agwi präsentieren würde, der 2024 in Oberhaching triumphieren konnte. Während der 16-jährige Reisach völlig furchtlos ins Match startete, unterliefen dem gewohnt offensiv agierenden Agwi zu Beginn zu viele einfache Fehler. Nach einem schnellen 0:5-Rückstand konnte der in Berlin aufgewachsene Ire erstmals in der Begegnung bei eigenem Aufschlag anschreiben, dennoch ließ der BTV-Teenager anschließend bei eigenem Service keinen Zweifel am deutlichen Satzgewinn aufkommen.
Auch im zweiten Durchgang startete Reisach mit einem frühen Break, dennoch konnte Agwi im Anschluss seine Fehlerquote deutlich reduzieren und den Spielverlauf dadurch etwas ausgeglichener gestalten. Beim Stand von 5:3 erspielte sich der bayerische Wildcard-Starter bei Aufschlag seines Gegners mit zwei spektakulären Return-Winnern zwei Matchbälle, konnte diese aber erst einmal nicht nutzen. Im anschließenden Aufschlagspiel, in dem er noch eine Break-Chance seines Gegners abwehren musste, meisterte er jedoch die Reifeprüfung und triumphierte nach 87 Minuten mit 6:1, 6:4. Im Achtelfinale sieht sich der BTV-Youngster dem an Nr. 6 gesetzten Franzosen Mae Malige gegenüber.
Nach dem Match kommentierte der überglückliche Sieger: „Ich wusste um die offensive Herangehensweise von Michael, weshalb ich mich darauf fokussiert hatte, ihn mit guten Returns nicht zu seinem aggressiven Spiel finden zu lassen. Nach so einem furiosen Start denkt man schon mal etwas nach, ob man das in dieser Weise auch so weiterspielen kann. Aber mit dem frühen Break im zweiten Satz war das Selbstvertrauen weiterhin da, weshalb ich mich dann zum Glück mit dem Sieg belohnen konnte. Während es für meinen Gegner das erste Match hier war, habe ich ja gestern schon ein Doppel gespielt und hatte in der letzten Woche mit dem Junioren-Turnier die perfekte Vorbereitung. Das war schon auch ein kleiner Vorteil für mich.“
Rehberg triumphiert im deutschen „Max“-Duell
Mit einer prächtig gefüllten Tribüne boten die Zuschauer in Oberhaching den perfekten Rahmen für das letzte Einzel des Tages, in dem sich die beiden deutschen Namenskollegen Max Rehberg aus Landsham und der Sauerländer Max Schönhaus gegenüberstanden. Und von Beginn an demonstrierten beide Protagonisten, dass sie auf dem Terrain in der TennisBase bestens zurechtkommen, schließlich hat der 22-jährige Rehberg dort seit Jahren seinen Trainingsmittelpunkt, während der 18-jährige Schönhaus im vergangenen Jahr bei den Dunlop Bavarian Junior Winter Championships triumphieren konnte.
So entwickelte sich ein hochklassiger Schlagabtausch, in dem sich beide Spieler im ersten Durchgang bei eigenem Service keine Blöße gaben. Auch im entscheidenden Tiebreak konnten beide Spieler ihre Aufschläge halten, ehe Rehberg beim Stand von 6:5 mit dem einzigen Mini-Break den Sack zumachen konnte.
Mit dem Momentum im Rücken blieb Rehberg gleich zu Beginn des zweiten Satzes am Drücker und bestätigte das frühe Break mit einer schnellen 3:0-Führung. Zwar warf Schönhaus mit seinem variablen Spiel noch einmal alles in die Waagschale, dennoch blieb Rehberg mit seinen starken Aufschlägen und seiner druckvollen Vorhand weiter am Ruder und besiegelte mit einem Ass den finalen 7:6 (5), 6:3-Erfolg nach 1:44 Stunden. In der Runde der letzten 16 trifft der an Nr. 8 gesetzte Rehberg auf den Qualifikanten Yaroslav Demin.
Masur bleibt geduldig
Mit einem soliden Zweisatz-Erfolg gegen den Briten Millen Hurrion ist TennisBase-Profi Daniel Masur beim Heimspiel in Oberhaching gestartet. Trotz Blitzstart mit einem Break im ersten Spiel musste der Bückeburger gleich im Anschluss ebenfalls das Service abgeben und sah seinen 26-jährigen Gegner anschließend lange auf Augenhöhe. In der Endphase des ersten Durchgangs packte der 31-jährige Masur beim Stand von 5:5 konsequent zu und konnte seinem Gegenüber den Aufschlag vorentscheidend abnehmen. In einem souveränen Aufschlagspiel besiegelte der Spieler des TC SCC Berlin mit einem Vorhand-Winner die Linie entlang den Gewinn des ersten Durchgangs.
Auch zu Beginn des zweiten Satzes ließ Hurrion nicht abreißen, ehe sich Masur bei 3:3 das erneute Break sichern konnte. Zwar musste der Deutsche Davis-Cup-Spieler beim nächsten Aufschlagspiel seines Gegners insgesamt drei Matchbälle verstreichen lassen, servierte aber das Match anschließend sicher nach Hause und fixierte mit einem Ass den 7:5, 6:4-Erfolg nach 1:40 Stunden.
Majdandzic konsequent
Einen starken Auftritt lieferte Marc Majdandzic aus Bad Oyenhausen gegen den Slowenen Filip Jeff Planinsek ab. Nach einem frühen Break zeigte der 21-Jährige auch in der Folge kompromisslose Aufschlagspiele und ließ sich den Vorsprung bis zum Ende des ersten Durchgangs nicht mehr nehmen. Auch im zweiten Satz packte der Spieler vom Rochusclub Düsseldorf mit seiner druckvollen Herangehensweise in der Satzmitte konsequent zu und sicherte sich erneut das Aufschlagspiel seines 24-jährigen Gegners. Zwar musste der ehemalige French-Open-Juniorenteilnehmer in seinem letzten Aufschlagspiel noch eine Break-Chance abwehren, besiegelte aber mit einem Aufschlag-Winner den hochverdienten 6:4, 6:4-Sieg nach 85 Minuten. Damit kommt es im Achtelfinale zum rein deutschen Duell zwischen Majdandzic und dem an Position 7 geführten Masur.
Zick liefert Top-Favorit Jubb großen Kampf
Der nominell schwersten Aufgabe sah sich der Dachauer Sydney Zick, der sich mit starken Auftritten souverän durch die Qualifikation gespielt hatte, mit dem topgesetzten Paul Jubb gegenüber. Zu Beginn demonstrierte der Brite mit seinem soliden Spiel, warum er in der Weltrangliste bereits auf Position 180 geführt war und sicherte sich so den ersten Durchgang deutlich. Im zweiten Satz konnte der 19-jährige Zick, der kürzlich bei den Cadolzburg Open aus der Qualifikation heraus sein erstes Finale auf der ITF Men‘s World Tennis Tour erreichen konnte, seine Fehlerquote deutlich verringern und das Geschehen mit spektakulären Ballwechseln fortan offenhalten. Auch beim Return steigerte sich der Spieler des Oberhausener THC merklich. Nachdem der Teenager erst noch fünf Break-Chancen auslassen musste, packte er beim Stand von 3:3 diesmal zu. Im anschließenden Aufschlagspiel musste der DTB-Youngster jedoch ebenfalls sein Service abgeben, weshalb die Entscheidung in den Tiebreak vertagt wurde. Dort hatte der 26-jährige Jubb das Momentum auf seiner Seite und triumphierte nach 89 Minuten mit 6:2, 7:6 (5).
Ausblick
Fortgesetzt werden die TennisBase Open 2026 am Donnerstag mit den Achtelfinal-Partien im Einzel und den Viertelfinals im Doppel. Den Auftakt auf dem Show-Court 1 macht dabei TennisBase-Profi Daniel Masur im rein deutschen Duell gegen Marc Majdandzic, gefolgt von den Auftritten der DTB-Teenager Vincent Reisach, der den an Nr. 6 gesetzten Franzosen Mae Malige fordert, und Niels McDonald, der es nicht vor 14 Uhr mit dem Polen Karol Filar zu tun bekommt. Im letzten Einzel des Tages sieht sich Lokalmatador Max Rehberg dem Qualifikanten Yaroslav Denim gegenüber. Spielbeginn im Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum des BTV in Oberhaching ist um 11 Uhr.

News vom 10.02.
French-Open-Junioren-Champ McDonald dreht Auftakt-Krimi bei den TennisBase Open
Am Dienstag wurden bei den TennisBase Open 2026 in Oberhaching die ersten Hauptfeld-Matches im Einzel und Doppel ausgetragen. Dabei kämpften sich unter anderem der Junioren-Grand-Slam-Sieger Niels McDonald aus Schwerin und der Hamburger Marvin Möller, der 2022 beim mit 15.000 US-Dollar dotierten ITF-Weltranglistenturnier der Kategorie M15 triumphieren konnte, jeweils in drei Sätzen ins Achtelfinale.
Einen spannenden und hochklassigen Krimi bekamen die Zuschauer auf dem Show-Court 1 zwischen Niels McDonald und dem Waliser James Story geboten. Dabei erwischte der Brite mit seinem grundsoliden Spiel den besseren Start, während der DTB-Teenager zu Beginn mit einer zu hohen Fehlerquote aufwartete. Nach einem schnellen 0:4-Rückstand fand der 18-jährige McDonald jedoch seinen Rhythmus bei eigenem Aufschlag und konnte dabei zweimal in Folge anschreiben. Dennoch konnte er den deutlichen Satzverlust nicht mehr abwenden.
Im weiteren Verlauf steigerte McDonald auch die Qualität beim Return und konnte somit auch bei den Aufschlagspielen seines Gegners vermehrt Druck ausüben. Ein frühes Break, das er mit einer schnellen 3:0-Führung bestätigen konnte, verteidigte der French-Open-Juniorensieger bei eigenem Aufschlag bis zum Gleichstand in Sätzen. Im Entscheidungs-Durchgang warf der an Position 5 geführte Story noch einmal alles in die Waagschale und konnte diesen dadurch lange offenhalten. In der Endphase demonstrierte McDonald jedoch wahre Nervenstärke, schnappte sich beim Stand von 4:4 das vorentscheidende Break und servierte den finalen 2:6, 6:3, 6:4-Erfolg nach etwas mehr als zwei Stunden nachhause.
Im Anschluss an die Begegnung kommentierte der zufriedene Sieger: „Ich bin etwas hektisch ins Match reingestartet und habe mich zu Beginn noch nicht so wohlgefühlt. Nach dem Fehlstart habe ich dann aber versucht, mich in der Endphase des ersten Durchgangs noch reinzuspielen, um dann im weiteren Verlauf besseres Tennis abrufen zu können. Ich bin immer ruhig geblieben und das frühe Break im zweiten Satz hat mir natürlich unheimlich viel Auftrieb gegeben. Dieses Momentum konnte ich dann auch in den dritten Satz mitnehmen und mich dann am Ende noch mit dem Sieg belohnen.“ Lobende Worte fand der Teenager besonders für das Electronic-Line-Calling-System der Firma PlayReplay, das neben dem digitalen Streaming- und Scoring-Service von Kitris zum Einsatz kommt: „Ich trainiere ja in Schweden, wo dieses System herkommt, und da benutzen wir dieses auf allen Plätzen. Es gibt einem schon große Sicherheit, wenn man einen wichtigen und engen Ball mal überprüfen lassen kann. Ich finde es mega cool, dass man es hier auch auf ITF-M15-Ebene einsetzt und das wertet das ohnehin schon toll organisierte Turnier hier noch einmal zusätzlich auf.“
Dullinger verkauft sich gegen Ex-Champion Möller teuer
Eine schwere Auftaktprüfung stellte Vincent Dullinger vom TC Großhesselohe für den Hamburger Marvin Möller dar, der 2022 in Oberhaching den Titel einfahren konnte und im vergangenen Jahr im Endspiel stand. Vom Start weg agierte der 18-jährige Dullinger mit viel Selbstvertrauen und konnte das Geschehen offenhalten. Beim Stand von 4:4 packte der 27-jährige Möller jedoch bei Aufschlag seines Gegners konsequent zu und sicherte sich das entscheidende Break im Satz. Im Anschluss daran ließ sich die Nr. 3 des Turniers den Vorsprung bei eigenem Service nicht mehr nehmen und besiegelte mit einem Ass den Gewinn des ersten Durchgangs.
Dennoch blieb Wildcard-Spieler Dullinger weiterhin mutig in seinem Spiel und nahm seinem Gegner gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs das Service ab. Mit souveränen Aufschlagspielen transportierte der Holzkirchner den Vorsprung bis zum Satzende und fixierte mit einem Service-Winner den Satzgleichstand. Im Entscheidungs-Durchgang griff Möller jedoch auf seine enorme Erfahrung zurück und stellte die Weichen mit einem frühen Break auf Sieg. Auch beim Stand von 5:2 blieb der achtfache ITF-Titelträger weiter am Drücker, erspielte sich mit einem spektakulären Rückhand-Passierball den ersten Matchball und verwandelte diesen zum finalen 6:4, 3:6, 6:2-Endstand nach 2:13 Stunden.
Kelm unterliegt trotz Satzführung, Barsukov bleibt ohne Satzgewinn
Mit Yannik Kelm aus Burgoberbach und dem Leipziger Nikolai Barsukov haben zwei weitere deutsche Spieler das Vorrücken ins Achtelfinale verpasst. Im Duell der Qualifikanten sah sich der 20-jährige Kelm dem gleichaltrigen Yaroslav Demin gegenüber. Nachdem der Mittelfranke den ersten Durchgang komplett dominieren konnte, steigerte sich sein Gegner im weiteren Verlauf immer mehr, übernahm mit seinen glatten Schlägen immer mehr das Zepter und triumphierte nach 2:15 Stunden mit 1:6, 6:2, 6:3. Jeweils die Anfangsphase verpatzte der 19-jährige Barsukov in seiner Partie gegen den Italiener Filippo Romano. Zwar steigerte sich der DTB-Youngster im jeweiligen Satzverlauf, konnte aber die finale 4:6, 4:6-Niederlage nach 95 Minuten nicht mehr verhindern.
Ausblick
Fortgesetzt wird die zehnte Auflage der TennisBase Open am Mittwoch mit den restlichen Erstrunden-Partien im Einzel und Doppel. Dabei fordert der Dachauer Sydney Zick zum Auftakt des Tages auf dem Show-Court 1 den topgesetzten Briten Paul Jubb, gefolgt von TennisBase-Profi Daniel Masur, der sich dem Briten Millen Hurrion gegenübersieht. Nicht vor 14 Uhr bekommt es der Plattlinger Teenager Vincent Reisach mit dem ehemaligen Turniersieger Michael Agwi aus Irland zu tun, bevor der Landshamer Max Rehberg das letzte Einzel des Tages mit dem rein deutschen Duell gegen den ITF-Junioren-Champ Max Schönhaus bestreiten wird. Spielbeginn im Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum des BTV in Oberhaching ist um 11 Uhr.

Rehberg und Masur schlagen im Heimspiel beim Jubiläum der TennisBase Open auf
Zum 10-jährigen Jubiläum der TennisBase Open geben sich in Oberhaching die Lokalmatadoren und ehemalige Champions die Ehre. Neben den TennisBase-Profis Max Rehberg und Daniel Masur, der 2023 den Titel beim ITF-Weltranglistenturnier der Kategorie M15 einfahren konnte, werden auch Marvin Möller und Michael Agwi zurückkehren, die 2022 bzw. 2024 im Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum des Bayerischen Tennis-Verbands triumphieren konnten.
Auf die Unterstützung der heimischen Zuschauer und die gewohnten Bedingungen aus zahlreichen Trainingseinheiten in der TennisBase setzen vor allem der Landshamer Max Rebherg und der seit einigen Jahren am Starnberger See beheimatete Daniel Masur, die mit starken Ergebnissen in den letzten Wochen zurückkehren. So krönte sich der 22-jährige Rehberg beim ITF-M15-Turnier in Oslo bei seinem ersten Turnierstart nach knapp achtmonatiger Verletzungspause aufgrund einer Schambein-Entzündung gleich mit dem Titel und legte beim Challenger in Vietnam gleich ein Viertelfinale aus der Qualifikation heraus nach. Auch der 31-jährige Masur kann mit einer Siegestrophäe im Reisegepäck aufwarten, nachdem er in der vergangenen Woche zum bereits dritten Mal den Titel beim ITF-M25-Turnier in Nussloch einfahren konnte.
Ex-Champions Möller und Agwi kehren zurück
Neben Masur, der 2023 beim Weltranglisten-Turnier in Oberhaching triumphierte, dürfen sich die Zuschauer auch auf zwei weitere ehemalige Champions freuen. So beendete der Hamburger Marvin Möller 2022 seine knapp fünfjährige Titelflaute nach seinem Premierentitel 2017 und hält aktuell bei insgesamt acht Turniersiegen auf der ITF-Tour. Auch der in Irland geborene und in Berlin aufgewachsene Michael Agwi wird mit positiven Erinnerungen in den Münchner Süden zurückkehren. Bei der Ausgabe im Jahr 2024 spielte der irische Davis-Cup-Spieler mit seinem druckvollen Spiel groß auf und verhinderte im Endspiel den Heimtriumph des Lokalmatadors Max Rehberg.
Junioren-Champs Schönhaus und McDonald zeigen sich
Mit Max Schönhaus und Niels McDonald dürfen sich die Zuschauer in Oberhaching auf zwei Spieler freuen, die im vergangenen Jahr auf Juniorenebene für Furore sorgten. So triumphierte der 18-jährige Schönhaus nicht nur am Saisonende bei den ITF World Tennis Tour Junior Finals mit den acht weltweit besten Junioren, sondern erreichte neben dem Halbfinale beim Junioren-Wettbewerb in Wimbledon auch das Endspiel bei den French Open. Dort musste sich der Sauerländer erst seinem Landsmann Niels McDonald aus Schwerin geschlagen geben, der in Roland Garros seinen famosen Siegeslauf mit dem Titelgewinn krönte.
Barsukov sowie BTV-Youngster Reisach und Dullinger erhalten Hauptfeld-Wildcard
Seine aktuell gute Form darf der Leipziger Nikolai Barsukov bestätigen, der in den vergangenen Wochen in Vietnam seinen ersten Match-Erfolg im Hauptfeld eines Challenger-Turniers feiern durfte und in Oberhaching mit einer Wildcard im Hauptwettbewerb starten wird. Ebenso einen Freifahrschein diesbezüglich erhalten der Plattlinger Vincent Reisach, der kürzlich bei den Cadolzburg Open auf Teppich seine ersten beiden Punkte für die ATP-Weltrangliste erspielen konnte, sowie der Holzkirchner Vincent Dullinger, der ebenfalls auf dem zügigen Teppich-Geläuf bei ITF-M25-Turnier in Nussloch seinen ersten Match-Erfolg im Hauptfeld feiern konnte. Wildcards für die Qualifikation erhalten der Münchner Jeremy Schifris, der Siegsdorfer Maximilian Erhardt, BTV-Internatsspieler Timo Meyer, der Münchner Dominik Matic und Aiden Spoolder, der für den TC Rot-Weiss Freising antritt. Weitere Wildcardspieler für das Hauptfeld und die Qualifikation werden unmittelbar vor Turnierbeginn folgen.
Jubb und Brunold führen die Meldeliste an
Angeführt wird die Meldeliste in Oberhaching von zwei Spielern, die neben ihren sportlichen Erfolgen auch abseits des Courts Schlagzeilen machten. So musste der 26-jährige Brite Paul Jubb schon vor Beginn seiner Profikarriere zwei familiäre Schicksalsschläge verkraften, als er im Alter von acht Jahren neben seinem bereits verstorbenen Vater auch seine Mutter verlor und deshalb bei seiner Großmutter aufwuchs. Mit besten Erinnerungen wird Mika Brunold in die TennisBase zurückkehren, der 2022 dort den Titel bei den Dunlop Bavarian Junior Winter Championships einfahren konnte. Vor kurzem wagte der 21-jährige Schweizer den mutigen Schritt und machte seine Homosexualität öffentlich.
Turnierinformationen
Das Einzel-Hauptfeld umfasst 32 Spieler, in der Doppelkonkurrenz gehen 16 Paarungen an den Start. Das Doppelfinale findet am Samstag statt (14.2.), das Einzelfinale am Sonntag (15.2., 13.00 Uhr). Die Spiele des 48er-Qualifikationsfelds starten am Sonntag (8.2.), das Hauptfeld beginnt am Dienstag (10.2.). Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist bis zum Finalwochenende frei, am Samstag und Sonntag kostet ein Ticket 5.- Euro. Aktuelle Informationen mit Livescores von allen Plätzen und Livestream von den Courts 1-3 finden sich auf der Turnierwebsite www.tennisbase-open.de.